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------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Jahresschluss – Rede von Uwe Lambinus – SPD Fraktion Frau Bürgermeisterin, werte Kolleginnen und Kollegen, verehrte Gäste nachdem unsere Bürgermeisterin einen Bericht über das jetzt
ablaufende Jahr und eine Vorausschau auf die im kommenden Jahr vor uns
liegenden Aufgaben gegeben hat, und ich dies alles nicht wiederholen möchte,
kann ich mich konzentrieren auf einige Überlegungen grundsätzlicher Art über
das „weiter so Marktheidenfeld“. Im nächsten Jahr jährt sich zum 40igsten mal die sogenannte
Gebietsreform, als deren Ergebnis unsere Stadt ihren Kreissitz verlor. Nicht wenige dachten und befürchteten damals, damit würde die
Weiterentwicklung unserer Stadt mit einer sehr, sehr schweren und kaum zu
bedienenden Hypothek belastet. Wichtige und bevölkerungsstarke Teile des damaligen
Landkreises Marktheidenfeld wurden abgetrennt und den Landkreisen Würzburg und
Miltenberg zugeschlagen. Ich darf beispielsweise an die Orte Remlingen,
Uettingen, Helmstadt. Neubrunn, Dorf- und Stadtprozelten, Faulbach, Neuenbuch
und Altenbuch erinnern. Mich an das geflügelte Wort „Da schweigt des Sängers
Höflichkeit“ haltend, versage es mir heute, auf die Hintergründe dieser in
Bayern und insbesondere in Unterfranken einmaligen Zerstückelungsaktion eines
funktionierenden und prosperierenden Landkreises einzugehen – so reizvoll dies
auch wäre. Es gab damals große Befürchtungen,
dass eine schnelle Umorientierung der in den abgetrennten Teilen lebenden
Menschen nach Würzburg bzw. nach Miltenberg erfolge und dies die bisherige
zentralörtliche Bedeutung Marktheidenfelds als Schul- und Einkaufsstadt
nachhaltig schwächen werde. Diese Befürchtungen führten in
unserer Stadt aber nicht - wie in anderen Orten in unserer Nähe - zu
jahrelangem Hadern über den Verlust des Kreissitzes, sondern machten einer
fraktions- und parteienübergreifenden sowie viele Bürgerinnen und Bürger
erfassenden “jetzt erst recht“
Mentalität platz. In diesem Zusammenhang darf ich an
die Bänkelsänger erinnern, die jahrelang das Marktheidenfelder Geschehen in
Liedform kommentierten und jede Strophe mit dem Refrain „ …. des wär ja gelacht, mir Hädefelder höm scho ganz anere Sache gemacht.“ enden ließen. Aufbauend auf das Vorhandene und
begünstigt durch die hervorragende Anbindung an das bundesweite
Straßen-Verkehrsnetz entwickelte sich unsere Stadt in diesen 40 Jahren zu dem
was sie heute ist, zu einem bedeutenden, branchenmäßig gut gefächerten
Industrie- und Dienstleistungsstandort und zum umsatzstärksten
Einzelhandelsplatz innerhalb unseres Landkreises. Eine fortschrittliche und soziale
Bodenpolitik der Stadt sorgte für ausreichende und kostengünstige
Wohn-Bauplätze in der Kernstadt und in den Stadtteilen sowie zur zeitnahen und
bedarfsgerechten Bereitstellung von Gewerbeflächen und trug damit zu einem
gesunden Bevölkerungs- und Arbeitsplätze-Wachstum bei. Ausgestattet mit einem Krankenhaus
der Grundversorgung, mit Realschule und Gymnasium, mit Grund- und Mittelschule,
mit Fach- und Berufsoberschule sowie mit Kranken- und Altenpflegeschule, mit
der städtischen Musikschule, der Stadtbücherei, der Volkshochschule sowie mit
dem kulturelle Angebot des Franck-Hauses und demnächst wieder mit einem
attraktiven Freizeitangebot im neuen Wonnemar, erfüllt Marktheidenfeld geradezu
vorbildlich alle Funktionen eines Mittelzentrums. Und davon profitieren nicht nur die
Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt und ihren Stadtteilen, sondern auch viele
Menschen im unmittelbaren Umland und weit darüber hinaus. Aber auch der Landkreis Main –Spessart partizipiert an dieser
Entwicklung. Marktheidenfeld ist seit vielen Jahren der zweitgrößte Kreisumlagezahler - und manchmal sogar der Größte. Nun, dies alles erweckt den Eindruck, wir leben hier in
Marktheidenfeld auf einer Insel der Seligen. Dem aber ist nicht so. Der Erfolg unserer Stadt ruft
natürlich nicht nur Neider auf den Plan, sondern auch solche, die
meinen, eigenes kommunalpolitisches Versäumen jetzt zu Lasten der Stadt
Marktheidenfeld kompensieren zu können. Und die anwesenden Kreisräte sowie
Armin Grein wissen wovon ich rede, nämlich davon, dass sich die Angriffe auf
unsere Besitzstände, oder besser gesagt auf die gute Infrastruktur unserer
Stadt, mehren. Wir haben den Verlust der
Berufsschule fast klaglos hingenommen, weil wir uns objektiven Notwendigkeiten
nicht verschließen konnten aber auch, weil durch FOS und BOS Kompensation
geschaffen wurde - und dies ohne einer
anderen Kommune im Landkreis irgendetwas weggenommen oder streitig gemacht zu
haben. Nun aber bläst uns ein etwas schärferer Wind ins Gesicht. Ein Beispiel aus der allerjüngsten
Geschichte: Seit Jahren investiert unser
Landkreis im mittleren 2-stellige Millionenbereich in die Sanierung unserer
landkreiseigenen weiterführenden Schulen. Aber jetzt, wo die Sanierung der
Marktheidenfelder Schullandschaft in der Trägerschaft und damit in der
Verantwortung des Landkreises ansteht, ich rede von der Realschule und dem
Gymnasium, von FOS und BOS sowie von der Krankenpflegeschule und der
Altenpflegeschule wird urplötzlich die vorherige Klärung von Grundsatzfragen
angemahnt, erkennbar mit dem Ziel Standortentscheidungen zu überdenken und um,
wenn irgendwie zu rechtfertigen, Entscheidungen gegen den Standort
Marktheidenfeld treffen zu wollen. Ein ganz Kluger ging sogar soweit,
einen etwaigen Verkaufserlös für das Berufsschulgelände für Sanierungsarbeiten an
anderer Stelle zu verplanen. Erst der nachhaltige Hinweis darauf,
dass dieses Gelände von der Stadt Marktheidenfeld dem Landkreis unentgeltlich
für schulische Zwecke zur Verfügung gestellt wurde und die Stadt
Marktheidenfeld selbstverständlich die Rückgabe bei Zweckentfremdung verlangen
würde, konnte diesen Wunschträumen ein vorläufiges Ende bereiten. In fraktionsübergreifender
Zusammenarbeit, auch mit allen Kreisräten aus unserem Umland, konnten Angriffe
auf den Schulstandort Marktheidenfeld zunächst abgewehrt werden. ·
Die
Kranken- und Altenpflegeschule bleibt in Marktheidenfeld. ·
Der
FOS und BOS Standort Marktheidenfeld ist zunächst gesichert. ·
Der
Investitionszeitraum für die Gesamtmaßnahmen wird verkürzt werden. So zumindest der jetzige Sachstand. Wir müssen uns aber darauf
einstellen, dass diese Diskussion nicht abgeschlossen ist. Von nicht unbedeutender Seite wird
eine Neuordnung unserer stationären Krankenversorgung für dringend notwendig
erachtet und empfohlen. Insbesondere die
Drei-Strandorte-Politik des Klinikums Main-Spessart wird in Frage gestellt. Mit der Schließung der Geburtshilfe
in Karlstadt ende dieses Jahres, wird auch diese Diskussion nicht beendet sein. Darauf müssen wir uns einstellen. Da wird es dann nicht mehr genügen
Verbündete zu sammeln, sondern wir müssen den Nachweis erbringen, dass der Klinikstandort
Marktheidenfeld nicht nur für unser Gebiet wichtig ist, sondern dass er auch
von der Bevölkerung angenommen wird. Ich möchte nicht erleben und wünsche
es denen die dann Kommunalpolitik machen nicht, dass Standortdebatten mit dem
Argument „Die Bevölkerung hat mit den Füssen abgestimmt“ bestritten werden
können. Wie dies jetzt bei der Schließung der
Geburtshilfe mehr oder weniger zu recht der Fall ist, Deshalb mein dringender Appell an
alle Bürgerinnen und Bürger hier im Raum Marktheidenfeld: Nützt die Einrichtungen die wir haben
und werbt für sie. Nur so kann deren Erhalt auf Dauer
gesichert werden. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass
die Lust an öffentlicher Kritik manchmal stärker ist als strategische
Überlegungen. Hier kann es aber nicht darum gehen,
dem eigenen Affen Zucker zu geben, sondern darum unserer Stadt ihre bisherige
Standort Attraktivität zu erhalten – ja diese weiter auszubauen. Ein klein wenig mehr positiver
Lokalpatriotismus - auch in unseren Stadtteilen -kann nicht schaden, vor allen
Dingen dann, wenn er nicht nur aus dem Bauch gespeist ist, sondern mit Fakten
gut begründbar ist. Lassen Sie mich in diesem
Zusammenhang auch eine Anmerkung zum bürgerschaftlichen Engagement in unserer
Stadt machen. Ich finde, dass die Mitarbeit in den
angebotenen Beiräten, Arbeitskreisen und Arbeitsgruppen hohes Lob verdient. Ich finde aber auch, dass diese
Mitarbeit und dieses Bürgerengagement es verdienen, dass erarbeitete konkrete
Vorschläge vorrangig auf deren baldige Realisierungsmöglichkeiten überprüft
werden und nicht darauf mit welchen Argumenten man sie zeitlich schieben oder
ganz verhindern kann. Letzteres konterkariert jede
rhetorische Aufforderung zu größerem Bürgerengagement. Ich darf allen, die in sozialen Organisationen und Kirchen, in unseren
Beiräten und Arbeitsgruppen, in Feuerwehren und Rettungsdiensten, in Vereinen
und unterschiedlichsten Ehrenämtern Dienst an und für unsere Gemeinschaft
leisten, im Namen des Stadtrates herzlich danken. Ihnen Frau Bürgermeisterin und unserer Verwaltung herzlichen Dank für die
weit überwiegend sehr gute Zusammenarbeit im nun ablaufenden Jahr, verbunden
mit dem Wunsch auf weiterhin fruchtbares und vertrauensvolles Zusammenwirken
zum Wohle des uns auf Zeit anvertrauten Gemeinwesens. Da dies
meine letzte Jahresschluss-Rede ist, habe ich in der Standortproblematik aus
meinem Herzen keine Mördergrube gemacht, insbesondere auch deshalb nicht, weil
wir hier, wie man so schön sagt, unter uns sind. Die
Vertreter der Presse schließe ich durchaus in dieses „unter uns sein“ ein, denn
sie vertreten ja ihre Marktheidenfelder Redaktionen und damit vorrangig ihre
Marktheidenfelder Leser. Davon gehe
ich zumindest aus. Ich habe
die Jahresschluss-Rede 2008 mit einem Gedicht von Erich Kästner beendet und
möchte dies auch dieses Jahr tun. „"Wird's
besser? Wird's schlimmer?" Ergänzen
möchte ich diesen kleinen Ausflug in die deutsche lyrische Literatur mit einem
Zitat von Johann Wolfgang von Goethe zum Jahreswechsel. Er
schrieb: Im neuen Jahr viel Glück und
Heil. Soweit der deutsche Dichtefürst. Ich
wünsche Ihnen / Euch allen weiterhin eine besinnliche Adventszeit, ein
friedliches und frohes Weihnachtsfest sowie alles Liebe und Gute im kommenden
Jahr, vor allem aber auch Kraft und Inspiration weiterhin daran zu arbeiten das
es unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern sowie unseren Gästen in
Marktheidenfeld gut geht. Ich
danke Ihnen / Euch für Aufmerksamkeit und Geduld. |
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______________________________________________________________________________________________________________________ Rede des Fraktionsvorsitzenden Uwe Lambinus Frau
Bürgermeisterin, vorab möchte
ich mich bei unserem Kämmerer Herrn Pilsl für die anschauliche Darstellung
seines Haushaltsentwurfes, seinen erläuternden Vorbemerkungen und den
ergänzenden Ausführungen in unserer Fraktionssitzung bedanken. Die
allgemeinen Haushaltsdaten wurden bereits eingehend dargestellt, deshalb kann ich mir und Ihnen eine
Wiederholung ersparen, denn sie würden dadurch weder besser noch schlechter. Lassen Sie
mich dennoch einige grundsätzliche Vorbemerkungen machen. Es kann
festgestellt werden, dass sich unsere Stadt bei der Erfüllung ihre Pflichtaufgaben, ich
nenne hier die Schulen in städtischer Zuständigkeit, die Kindergärten, Straßen,
Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung sowie den Brandschutz im Großen und
Ganzen auf dem Laufenden befindet. Und weil
dies so ist und eine Stadt nicht alleine durch die Erfüllung ihrer
Pflichtaufgaben attraktiv für ihre
Bürger und das Umland wird, müssen wir uns verstärkt weiter Gedanken machen,
wie wir neben den sogenannte harten Standortfaktoren auch die weichen weiter verbessern. Dies ist
deshalb wichtig, weil die demographische Entwicklung schon längst einen
Wettbewerb der Städte und Gemeinden um den Erhalt ihrer Einwohnerzahlen und um
Neubürger ausgelöst hat. Und dies nicht, weil das Gehalt der Bürgermeister auch
von Einwohnerzahlen abhängig ist, sondern weil vorhandene Arbeitsplätze auch in
Zukunft bedarfsgerecht besetzt werden müssen und die Neuansiedlung von
Unternehmen zunehmend vom Angebot des Arbeitsmarktes abhängig ist. Die
Attraktivierung unserer Stadt war auch Gegenstand vieler Beratungen der dazu
eingesetzten Arbeitskreise. Allen, die daran mitgewirkt haben, herzlichen Dank. Dabei muss
nicht immer viel Geld im Spiel sein. „Marktheidenfeld,
da geht’s Dir gut“ soll nicht nur das körperliche Wohlbefinden beschreiben,
sondern auch das optische und gefühlsmäßige. Die
vorsichtige Projektierung der jeweiligen Haushalsansätze durch den Kämmerer hat
sich bewährt und wir sind gut beraten, wenn wir diese Praxis auch in Zukunft
beibehalten, insbesondere was die Einnahmeprognosen angeht, denn dies zwingt zu
Disziplin auf der Ausgabeseite. Unwägbar
sind nach wie vor die Erträge der Gewerbesteuer, wie dieses Rechnungsjahr mal
wieder (vorläufig positiv) unter Beweis stellt, während die Grundsteuern sowie
die Beteiligung an der Einkommensteuer relativ konstante Einnahmepositionen
darstellen. Das Jahr
2012 wird das dritte Jahr in Folge sein, in welchem keine Netto-Neuverschuldung
erforderlich ist, ganz im Gegenteil wir werden die Prokopfverschuldung von
960,49 € Ende des Jahres 2009 auf 838,29 € Ende 2012 gesenkt haben und dies bei
Fortführung aller geplanten Investitionen. Lassen Sie
mich nun einige Anmerkungen ohne direkte
Auswirkungen auf den uns vorliegenden
Haushaltsentwurf für 2012 machen: ·
Da
die Städtebauförderung ausläuft, muss geprüft werden, welche förderungsfähigen
Maßnahmen evtl. vorgezogen oder noch in Angriff genommen werden müssen um noch
in den Genuss von Zuschüssen zu kommen. ·
Nachdem
die Verwaltung unseren Antrag eine Liste der städtischen Liegenschaften zu
erstellen nachgekommen ist - dafür nochmal herzlichen Dank - ist es jetzt
erforderlich eine Prioritätenliste evtl. notwendiger Sanierungsmaßnahmen
insbesondere im energetischen Bereich zu erstellen. ·
Das
jährlich wiederkehrende Defizit der Laurenzi-Messe in Höhe von rund 80 –
100.000 Euro ohne Einbeziehung der kalkulatorischen Kosten, kann nach unserem Erachten nicht länger
hingenommen werden. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auch auf die einschlägigen Feststellungen unseres
Rechnungsprüfungsausschusses. ·
Die
demographische Entwicklung zwingt auch dazu, das Kindergartenkonzept in unserer
Stadt neu zu überdenken und ggf. fortzuschreiben. Dem mit Sicherheit zunehmenden
Bedarf an Krippenplätzen und an Ganztagsbetreuungsplätzen muss rechtzeitig ein
realisierbares Konzept gegenübergestellt werden, da sicherlich nicht in jedem
unserer Kindergärten alles angeboten werden kann und die notwendigen
Sanierungen diesen Wandel berücksichtigen sollten. ·
Der
Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Marktheidenfeld ist dringend
erforderlich. Hierfür sind insgesamt 3,8 Mio. Euro für die Jahre 2013 bis 2014
in der mittelfristigen Finanzplanung vorgesehen. ·
Für
2012 ist die Summe v on 250.000 Euro für den Restausbau schnellerer DSL -Anschlüsse
in der Kernstadt vorgesehen. Diesen Restausbau begrüßen wir. ·
Wir
regen an, in den Fluren des neuen Rathauses Schienenleisten anzubringen, die
das Aufhängen von wechselnden Bildern usw. ohne große Umstände möglich macht.
Dies kann sicherlich aus Mitteln des Verwaltungshaushaltes ohne eigenen
Haushaltsansatz finanziert werden. Lassen Sie
mich nun zum Haushaltsentwurf und unseren konkreten Änderungs- bzw.
Ergänzungsanträgen kommen: Der
Verwaltungshaushalt findet unsere Zustimmung. Zum
Vermögenshaushalt nehmen wir wie folgt Stellung: ·
Im
Investitionsprogramm ist ein Ansatz von 1.5 Mio. Euro für den Neubau einer
städtischen Bücherei vorgesehen. ·
Für
die Mainufergestaltung ist im Jahre 2014 ein Betrag von 100.000 Euro
vorgesehen. Dieser späte Ansatz ist sicherlich auf die bald beginnenden
Arbeiten zur Ertüchtigung unserer alten Mainbrücke zurück zu führen. ·
Für
öffentliche Toiletten ist für das Jahr 2013 ein Ansatz von 150.000 Euro
vorgesehen. ·
Der
Ansatz für die Dachneueindeckung der Garage beim ehemaligen Lehrerwohnhaus in
Zimmern soll zurückgestellt werden, bis über die Verwendung der Garage im
Zusammenhang mit Überlegungen der Freiwilligen Feuerwehr Zimmern Klarheit geschaffen ist. ·
Für
das Bürgerhaus Marienbrunn ist für 2012 ein Betrag von 94.000 Euro für Hof,
Treppe und Fassade vorgesehen und für 2014 ein Betrag von 140.000 Euro für ein Feuerwehrgerätehaus. ·
Wir
beantragen die Einstellung eines Betrages von 100.000 Euro für die Stadtteilentwicklung
- wie ursprünglich auch von der Verwaltung vorgeschlagen - damit die
Fortsetzung der Beratungen des Stadtrates vom 22.09. d.J. und evtl.
Beschlussfassungen zu diesem Thema nicht an der Bereitstellung von
Haushaltsmitteln scheitern. ·
Der
Ansatz von 10.000 Euro im Jahre 2012 für eine Ladestation für ein noch zu
beschaffenden E-Auto scheint erheblich überzogen bzw. überflüssig, da nach
fachkundiger Auskunft die Ladung über jede
Steckdose erfolgen kann. Soweit
unsere konkreten Anträge. Abschließend
möchte ich namens meiner Fraktion allen danken, die in unserer Stadt
ehrenamtlich für das Gemeinwohl tätig sind, insbesondere in unseren Hilfs- und Rettungsdiensten,
im sozialen, kulturellen und kirchlichen Bereich, in den Beiräten und
Arbeitsgruppen der Stadt sowie in unseren Vereinen. Einschließen
in diesen Dank möchte ich ausdrücklich auch all jene, die unsere Arbeit mit
konstruktiver Kritik anregend begleiten, sei es im Bürgerforum, mit
Leserbriefen oder durch persönliche Ansprache.
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